Es gibt verschiedene Arten von Olivenöl. Auch wenn diese auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, so bestehen doch große Unterschiede zwischen ihnen. Man unterscheidet Olivenöle nach der Art der Pressung sowie nach ihren Eigenschaften und ihrer Säure. Bioole erklärt dir alles, was du wissen musst, um ein Öl vom anderen zu unterscheiden.

Anleitung, um Olivenölarten zu unterschieden

Natives Olivenöl wird ausschließlich durch mechanische oder andere physische Verfahren aus der Olive gewonnen. Es wird unter besonderen thermischen Bedingungen hergestellt, um das Öl nicht zu verändern. Für ein gutes Produkt dürfen abgesehen von der Waschung, Dekantierung, Zentrifugierung und Filterung keine weiteren Behandlungen der Oliven stattfinden.

Je nach Verarbeitung des Produkts entstehen verschiedene Arten von Ölen mit höherer oder minderer Qualität. Die Faktoren, die die Qualität beeinflussen, reichen von der Ernte und dem Transport der Oliven bis zur Lieferung an die Ölpresse (der Ort, die Mühle oder Fabrik, in der aus den Oliven das Öl gepresst wird). Man unterscheidet zwischen den Arten natives Olivenöl extra, natives Olivenöl, gewöhnliches natives Olivenöl und Lampantöl.

Natives Olivenöl extra

Der Begriff nativ bezieht sich darauf, dass keinerlei chemische Eingriffe stattfinden. Natives Olivenöl extra erzielt bei der chemischen und sensorischen Prüfung optimale Ergebnisse. Der Anteil an freien Fettsäuren in Form von Ölsäure darf höchsten 1 g je 100 g betragen. Es ist vor allem für den rohen Verzehr bestimmt. Bei Bioole findest du eine große Vielfalt an nativen Olivenöle extra und Bio-Olivenölen, Produkte von unvergleichlicher Qualität.

Natives Olivenöl

Natives Olivenöl gehört zwar nicht zur Top-Kategorie, ist aber dennoch ein gutes Produkt mit praktisch nicht wahrnehmbaren Mängeln. Der Anteil an freien Fettsäuren in Form von Ölsäure darf maximal 2 g pro 100 g betragen. Es ist sowohl für den rohen Verzehr als auch zum Braten geeignet. 

Gewöhnliches natives Olivenöl

Bei gewöhnlichem nativen Olivenöl darf der Anteil der freien Fettsäuren in Form von Ölsäuren höchstens bei 3,3 g pro 100 g liegen. Es hat ein gutes Aroma und einen angenehmen Geschmack. 

Lampantöl

Lampantöl hat von den vier Arten die schlechteste Qualität. Es hat einen sehr unangenehmen Duft und Geschmack und erreicht bei der chemischen Analyse nicht die zulässigen Werte. Der Anteil der freien Fettsäuren in form von Ölsäure liegt oberhalb von 3,3 g pro 100 g. Das Öl ist in dieser Form nicht für den Verzehr geeignet. Es wird entweder raffiniert oder für technische Geräte verwendet.